IVK Immobilienverwaltung für Kultur GmbH & Co. KG

Anschrift

Burchardstraße 8
20095 Hamburg

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Fachbehörde: Finanzbehörde

Eigentümer1

NameAnteil
Freie und Hansestadt Hamburg100,00%

Geschäftsführung1

  1. Martin Görge
  2. Jan Zunke

Unternehmensaufgaben2

Im Rahmen einer Grundsatzentscheidung hat sich der Senat zum Ziel gesetzt, von der Stadt genutzte Immobilien schrittweise in ein Mieter-Vermieter-Modell (MVM) zu überführen. Zur Umsetzung des Neubaus der Opernwerkstätten und -fundi (OWF) wurde im Jahr 2016 die Objektgesellschaft IVK Immobilienverwaltung für Kultur GmbH & Co. KG gegründet, deren alleinige Kommanditistin die Freie und Hansestadt Hamburg ist. Die Umsetzung des Neubaus des OWF erfolgte durch die Sprinkenhof GmbH und wurde im Ende Juni 2018 abgeschlossen und im Juli 2018 zur Nutzung übergeben. Das Objekt wird von der IVK an die Staatsoper GmbH vermietet. Siehe hierzu auch Drs. 21/8394.

Im Rahmen der Einführung des Mieter-Vermieter-Modells für städtische Kulturimmobilien wurde beschlossen, die städtischen Theater (Grundstücke und Gebäude) ebenfalls in die IVK einzubringen. Zum 01.07.2018 wurde zunächst das Thalia Theater in die IVK eingelegt. In der zweiten Tranche wurden rückwirkend zum 01.01.2019 das Deutsche Schauspielhaus und das Haus Flachsland in die Gesellschaft eingebracht. In der dritten Tranche wurden rückwirkend zum 01.01.2020 die Objekte Staatsoper, Kampnagel, Laeiszhalle, Fabrik und das Ballettzentrum eingebracht. 
Ziel ist es, zukünftig ein optimales Bau- und Gebäudemanagement für die Theater zu gewährleisten, das die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen umsetzt und eine werterhaltende Bauunterhaltung sicherstellt. Siehe hierzu auch Drs. 21/13127.

Die IVK beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Die operative Aufgabenwahrnehmung erfolgt durch die Sprinkenhof GmbH geschäftsbesorgend.

Wichtiges staatliches Interesse2

Im Rahmen des Mieter-Vermieter-Modells hat die IVK den Neubau des OWF durchgeführt, setzt die Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen für die eingebrachten Theater (2018: Thalia; 2019: Deutsches Schauspielhaus und Haus Flachsland; 2020: Staatsoper, Kampnagel, Laeiszhalle, Fabrik und Ballettzentrum) um und vermietet die jeweiligen Objekte.

Das wichtige staatliche Interesse besteht weiterhin. Es haben sich im Rahmen der aktuellen Überprüfung keine Anhaltspunkte ergeben,  dass die Voraussetzungen gemäß § 65 Abs. 1 LHO nicht mehr erfüllt werden. Die Beteiligung ist damit nach wie vor erforderlich.

Unternehmensdaten

Ausgewählte Bilanzdaten

Angaben in TEUR20212020
Anlagevermögen378.038376.765
Umlaufvermögen11.50412.152
Eigenkapital284.999289.238
davon gezeichnetes Kapital301.070301.070
davon Bilanzergebnis-16.071-11.832
Sonderposten für Investitionszuschüsse766k.A.
Rückstellungen16.8316.668
Verbindlichkeiten86.94693.010
davon Verbindlichkeiten über 5 Jahre72.02553.644
Bilanzsumme389.542388.916

Ausgewählte Daten aus der Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben in TEUR20212020
Umsatzerlöse14.58914.760
Bestandsveränderungen2660
sonstige betr. Erträge1.3112
Materialaufwand12.21016.662
davon Aufwand für bezogene Lieferungen u. Leistungen12.21016.662
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen6.5506.361
sonstige betriebliche Aufwendungen16031
Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens2935
Zinsen und ähnliche Aufwendungen1.2501.122
Ergebnis nach Steuern-4.239-8.718
Jahresergebnis-4.239-8.718
Entnahmen aus Rücklagen4.2398.718
Bilanzergebnis00

Ausgewählte Personaldaten

 20212020
Beschäftigte00

Geschäftsverlauf2

Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 4.239 T€ (im Wirtschaftsplan war noch von 5.700 T € ausgegangen worden, Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 8.718 T€). Der geringere Verlust ist im IST durch Erträge aus Zuwendungen und der Auflösung von Rückstellungen begründet.

In 2021 wurden keine Sacheinlagen vorgenommen. Das Anlagevermögen in Höhe von rd. 378.000 T€ setzt sich im Wesentlichen aus den eingebrachten Grundstücken zusammen.

Ausblick2

Die Geschäftsentwicklung der IVK ist insbesondere von den durchzuführenden Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen abhängig. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2022 aufgrund erhöhter Instandhaltungsaufwendungen ebenfalls ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 7.600 T€.

Aufsichtsgremium

Das Unternehmen verfügt über keinen Aufsichtsrat.

Gesellschaftsvertrag/Satzung

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